Aufbereitung von Flusswasser

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Flusswasseraufbereitung/Riverwater filtrationFlusswasseraufbereitung/Riverwater filtration
Beschreibung

Ein großer Chemiekonzern selektierte in einem lang angelegten Test unterschiedliche Filtertechniken. Hierbei hob sich die Filtertechnik der GEFA Processtechnik aus einer Vielzahl von Wettbewerbern hervor. Das patentierte Rückspülverfahren und ein ausgezeichnet abtrennendes Filtermedium überzeugte den Anwender. Zukünftig nutzt dieser Kunde GEFA-Filtertechnik für die Aufbereitung von Flußwasser.

 

Anwendung:

Der Schutz von Pumpenlagern bei Flußwasserpumpen stellt ein generelles Problem dar. Sand und andere abrasive Partikel aus dem Eingangswasser setzen sich an den Gummilagern fest und führen so zu Schäden an Lagern und Pumpenwellen. Der Austausch von Wellen und Lagern verursacht hierbei erhebliche Kosten. Die Hersteller der Gummilager empfehlen daher, Wasser mit einer maximal zulässigen Partikelgröße von 30 µm einzusetzen. Ziel des Kunden während einer 1-jährigen Versuchsphase war, verschiedene Filtersysteme hinsichtlich dieser Mindestanforderungen zu testen. Zum Einsatz kamen Spaltfilter vom Wettbewerb und GEFA-Rückspülfilter mit Gewebesieb.

 

Fakten:

Die im Test eingesetzen Spaltfilter konnten aus technischen Gründen nur mit einer größtmöglichen Filtrationsfeinheit von 20 µm geliefert werden. Hierdurch wurden zwar die Mindestanforderungen erfüllt, die verbleibenden abrasiven und auch weicheren Partikel führen auch zukünftig zu Beeinträchtigungen an den Lagern und Pumpenwellen. Als äußerst nachteilig stellten sich im Testverlauf zusätzlich Funktionsstörungen an diesen Filtern heraus, speziell bei durch Hochwasser bedingten relativ hohen Schmutzfrachten. Begründet wird dies durch die wesentlich geringere Netto-Filterfläche der Spaltfilter im Vergleich zum GEFA-Rückspülfilter. Die freie offene Siebfläche speziell bei Spaltfiltern unter 50 µm ist sehr gering (ca. 5%). Daraus folgt ein schlechterer Filterkuchenaufbau, der sich aufgrund der geringen Fläche schneller, nicht so dick und weniger fein filtrierend ausbildet.
 
Während der durchgeführten Tests zeigte der GEFA-Filtomat Typ M104XLP mit Gewebesieb deutlich seine konstruktiven Vorteile gegenüber den eingesetzten Spaltfiltern. Gewebesiebe haben einen wesentlich höheren Abscheidegrad von Fest- und Schwebstoffen, die kleiner sind als die Maschenweite. Die im GEFA-Filtomaten eingesetzten technischen Maschen erreichen eine Nettofilterfläche von ca. 48% gegenüber den bereits erwähnten Spaltfiltern mit nur ca. 5%. Der Filterkuchenaufbau ist somit wesentlich dicker, dichter und feiner. Mit einem Filtereinsatz von 15 µm und einer daraus resultierenden nominellen Filterfeinheit von 12 µm erfüllte der eingesetzte Testfilter GEFA-Filtomat Typ M104XLP die gestellten Forderungen bezüglich Pumpenschutz am besten. In Verbindung mit der punktförmigen Abreinigung des Feinsiebes und den hohen Rückspülgeschwindigkeiten wird auch unter schwierigsten Betriebsbedingungen ein störungsfreier Betrieb gewährleistet. Besonders die nach Abschluß des Tests durchgeführten Untersuchungen verblüfften auch den Kunden: auch nach 1-jähriger Betriebszeit waren am GEFA-Filtomat weder Beschädigungen noch erwähnenswerter Verschleiß feststellbar.
 

 

Vergleich Spalt- und Gewebesieb:

Mit der Spalthöhe (w) wird die Filtrationsfeinheit des Gewebesiebes angegeben (z.B. 50 mic.). Die Spaltlänge (>>w) ist um ein vielfaches größer.
Spaltsiebe haben gegenüber Gewebefiltern mit gleichem Kugeldurchgang der freien Öffnungen einen schlechteren Abscheidegrad von Feststoffen, da diese selten die Kugelform haben und längliche Teilchen eher in einer Masche als in einem Spalt zurückgehalten werden. Der Abscheidegrad der Spaltsiebe von Feststoffen, die kleiner sind als der Spalt, ist sehr gering.
 
 

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