Funktionale Sicherheit gemäß EN 61508:2010

Die GEFA-Hochleistungsklappen Typ HG wurden durch den TÜV NORD hinsichtlich der funktionalen Sicherheit gemäß EN 61508:2010 einer Zuverlässigkeitsanalyse zur Bestimmung der Restfehlerwahrscheinlichkeit unterzogen. Die Zuverlässigkeitsanalyse wurde mit der  Berechnungsmethode „NSWC“ (Naval Surface Warefare Center; Handbook of Reliability Prediction Procedures for Mechanical Equipment) durchgeführt. 

In diesem Zusammenhang wurden die mittleren Ausfallwahrscheinlichkeitswerte „PFD“ und „PFH“ in Abhängigkeit der Betriebsart und vorgegebener Prozessparameter  ermittelt, um eine Aussage über die Eignung und Verwendung der Hochleistungsklappen sowohl in sicherheitsgerichteten Systemen, als auch in der Regelanwendung treffen zu können.

Die Werte ergeben sich rechnerisch aus der rate gefährlich unentdeckter Fehler (λDU).

Dies ist die Summe der Einzelfehlerwahrscheinlichkeiten der für die Aufrechterhaltung der Sicherheitsfunktion verantwortlichen Armaturenkomponenten.

Bei der Sicherheitsfunktion der Hochleistungsklappen wurde dabei das Schließen der Armatur in „Dichtheit im verbauten System“ und „Dichtheit gegen die Umwelt“ differenziert.

Ergebnis der Untersuchungen:

Es konnte ein hoher Sicherheitsstandard nachgewiesen werden, der durch die Bestätigung des TÜV NORD in Form eines Eignungsnachweises dokumentiert wird.

 

Z.B.: Hochleistungsklappe, Typ HG –DN200- mit metallischem Sitz

Niedrige Anforderungsrate:    PFD = 6,61E-06 entspricht  SIL 4

Hohe Anforderungsrate:          PFH (1x/Stunde) = 8,23E-07 entspricht  SIL 2

 

Angaben zur Versagenswahrscheinlichkeit 

Anmerkung zur SIL-Einstufung:

Der SIL-Wert stellt keine zugesicherte Eigenschaft eines Gerätes dar, sondern wird zur risikoreduzierenden Funktion eines gesamten Sicherheitskreises genutzt.

Dabei handelt es sich um eine Wahrscheinlichkeitsbetrachtung.

Was bleibt, ist das Restrisiko!